Willkommen zu Kunst im Dolder Bad, wo die Badekultur der Kunstszene die Hand reicht. Die Umkleidekabinen beherbergen Installationen, das Areal ist mit Skulpturen bestückt und die Galerie ist eingerichtet. 

Öffnungs­­zeiten
1. Juni bis 1. September 2018
Montag bis Freitag von 11.00 bis 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag 10.00 bis 20.00 Uhr
Änderungen gemäss Witterung
Ort
Dolder Sports
Adlisbergstrasse 36
8044 Zürich
www.doldersports.ch
Anreise
Tram 3 oder 8 bis Römerhof,
mit der Dolderbahn zur Bergstation und zu Fuss bis zum Dolder Bad

Auto: Wegweiser Zoo und Dolder folgen.
Events
Die Veranstaltungen sind im separaten Veranstaltungskalender aufgeführt. Besuchen

Program 2017

Artist

Gottfried Honegger
Vertreter der konstruktiv-konkreten Kunst

Gottfried Honegger (1917–2016) war einer der bedeutendsten Schweizer Künstler. Mit seinem Wirken und seiner Kunst prägte und bereicherte er nicht nur die Stadt Zürich, sondern hinterliess auch in Paris, Cannes und New York seine Spuren.

Gottfried Honegger war ein Vertreter der konstruktiv-konkreten Kunst – einer Philosophie, die die individuelle Handschrift eines Künstlers durch klare Geometrie und monochrome Farbgestaltung überdeckt. Der Denkweise, es gehe nicht um ihn als Künstler, sondern stets um die Gesellschaft und das Miteinander. «Die konkrete Kunst will kein Bild kreieren, sondern eine gesellschaftliche Kultur», sagte Gottfried Honegger, und in diesem Sinne müsse seine Kunst in den Lebensalltag der Gesellschaft integriert werden.

So zeigt der Kurator Martin Gut in Zusammenarbeit mit der Galerie Römerapotheke diese Sonderausstellung im Dolder Bad. In derjenigen Badi, in der Gottfried Honegger regelmässig mit Max Frisch, welcher ihm sein Theaterstück «Triptychon» widmete, badete.

Die Kunstwerke werden im Dolder Bad auf der Wiese, in den denkmalgeschützten Kabinen sowie in der Galerie im ersten Stock ausgestellt. Der Eintritt für die Ausstellung ist frei.

Kurator

Martin Gut
Der Kurator hinter Kunst im Bad

Martin Gut versteht Kunst als urmenschlichste Ausdrucksform und für sich selbst als die Chance, bildnerische Metaphern zu schaffen. Seine Art über Dinge gestaltend nachzudenken, öffnet den Blick für eine Poesie des Alltags und für unkonventionelle Zusammenhänge. Er arbeitet mit verschiedensten Mitteln und Techniken, die er sich für seine Arbeiten jeweils spezifisch angeeignet. Neben grossem Vergnügen sieht er in diesem handwerklichen Zugang die Möglichkeit zum intellektuellen Erkenntnisgewinn. Mit Humor und Selbstironie entzieht er sich moralischen Positionen und überlässt das Urteil den Adressaten.

Impressions 2017